AGB für Verbraucher

ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN DER WIRBELPRINT GMBH FÜR VERBRAUCHER


§ 1 Geltungsbereich

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen der Wirbelprint GmbH, Naumannstraße 17, 10829 Berlin (nachfolgend „Auftragnehmer") und ihren Kunden (nachfolgend „Auftraggeber"), sofern diese Verbraucher im Sinne des § 13 BGB sind.

(2) Verbraucher ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können.

(3) Individuelle Vereinbarungen zwischen Auftragnehmer und Auftraggeber haben Vorrang vor diesen AGB.


§ 2 Vertragsschluss

(1) Die Darstellung von Produkten und Leistungen stellt kein rechtlich bindendes Angebot dar, sondern eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots durch den Auftraggeber.

(2) Der Vertrag kommt zustande durch Annahme des Angebots des Auftraggebers durch den Auftragnehmer, insbesondere durch Auftragsbestätigung in Textform (z. B. per E-Mail) oder durch Ausführung des Auftrags.

(3) Der Auftragnehmer ist berechtigt, Angebote bis zur schriftlichen Auftragserteilung anzunehmen.


§ 3 Preise und Zahlung

(1) Alle Preise verstehen sich als Endpreise in Euro und enthalten die gesetzliche Umsatzsteuer.

(2) Zulässige Zahlungsarten sind:

  • Barzahlung
  • Vorkasse per Banküberweisung
  • PayPal (anfallende Gebühren sind im Preis enthalten)

(3) Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen netto nach Zugang zur Zahlung fällig, sofern nichts anderes vereinbart wurde.


§ 4 Lieferung

(1) Die Lieferung erfolgt ausschließlich innerhalb Deutschlands an die vom Auftraggeber angegebene Lieferadresse.

(2) Lieferzeiten sind nur verbindlich, wenn sie ausdrücklich als verbindlich bestätigt wurden. Die übliche Lieferzeit beträgt 5-10 Werktage, sofern nichts anderes vereinbart wurde.

(3) Sollte ein Produkt nicht verfügbar sein oder sich die Lieferung um mehr als 2 Wochen verzögern, wird der Auftraggeber unverzüglich informiert und kann vom Vertrag zurücktreten.

(4) Die Versandkosten werden dem Auftraggeber in Rechnung gestellt, sofern nichts anderes vereinbart wurde.

(5) Die Gefahr eines zufälligen Untergangs oder einer zufälligen Verschlechterung der Ware geht erst mit der Übergabe der Ware an den Auftraggeber auf diesen über.


§ 5 Widerrufsrecht

Verbrauchern steht grundsätzlich ein gesetzliches Widerrufsrecht zu.

Widerrufsbelehrung

Widerrufsrecht

Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen.

Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag, an dem Sie oder ein von Ihnen benannter Dritter, der nicht der Beförderer ist, die Ware in Besitz genommen haben bzw. hat.

Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns (Wirbelprint GmbH, Naumannstraße 17, 10829 Berlin, E-Mail: info@wirbelprint.de, Telefon: 030 47052595 mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. ein mit der Post versandter Brief oder eine E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren.

Sie können dafür das beigefügte Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist.

Link zum Muster-Widerrufsformular: WIDERRUFSFORMULAR

Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.

Folgen des Widerrufs

Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, einschließlich der Lieferkosten (mit Ausnahme der zusätzlichen Kosten, die sich daraus ergeben, dass Sie eine andere Art der Lieferung als die von uns angebotene, günstigste Standardlieferung gewählt haben), unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist.

Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet.

Wir können die Rückzahlung verweigern, bis wir die Waren wieder zurückerhalten haben oder bis Sie den Nachweis erbracht haben, dass Sie die Waren zurückgesandt haben, je nachdem, welches der frühere Zeitpunkt ist.

Sie haben die Waren unverzüglich und in jedem Fall spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag, an dem Sie uns über den Widerruf dieses Vertrags unterrichten, an uns zurückzusenden oder zu übergeben. Die Frist ist gewahrt, wenn Sie die Waren vor Ablauf der Frist von vierzehn Tagen absenden.

Sie tragen die unmittelbaren Kosten der Rücksendung der Waren.

Sie müssen für einen etwaigen Wertverlust der Waren nur aufkommen, wenn dieser Wertverlust auf einen zur Prüfung der Beschaffenheit, Eigenschaften und Funktionsweise der Waren nicht notwendigen Umgang mit ihnen zurückzuführen ist.

Vorzeitige Leistungserbringung

Haben Sie verlangt, dass die Dienstleistungen oder die Herstellung von Waren nach Maß während der Widerrufsfrist beginnen soll, so haben Sie uns einen angemessenen Betrag zu zahlen, der dem Anteil der bis zu dem Zeitpunkt, zu dem Sie uns von der Ausübung des Widerrufsrechts hinsichtlich dieses Vertrags unterrichten, bereits erbrachten Dienstleistungen im Vergleich zum Gesamtumfang der im Vertrag vorgesehenen Dienstleistungen entspricht.


§ 6 Ausschluss des Widerrufsrechts

Das Widerrufsrecht besteht nicht bei folgenden Verträgen:

  • Verträge zur Lieferung von Waren, die nicht vorgefertigt sind und für deren Herstellung eine individuelle Auswahl oder Bestimmung durch den Verbraucher maßgeblich ist oder die eindeutig auf die persönlichen Bedürfnisse des Verbrauchers zugeschnitten sind (§ 312g Abs. 2 Nr. 1 BGB)
  • Verträge zur Lieferung von nicht auf einem körperlichen Datenträger befindlichen digitalen Inhalten (z. B. Druckdaten, Grafikdateien), wenn der Auftragnehmer mit der Ausführung des Vertrags begonnen hat, nachdem der Verbraucher ausdrücklich zugestimmt hat, dass der Auftragnehmer mit der Ausführung des Vertrags vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnt, und der Verbraucher seine Kenntnis davon bestätigt hat, dass er durch seine Zustimmung mit Beginn der Ausführung des Vertrags sein Widerrufsrecht verliert (§ 312g Abs. 2 Nr. 6 BGB)

§ 7 Mitwirkungspflichten des Auftraggebers

(1) Der Auftraggeber ist verpflichtet, die bereitgestellten Daten vor Übermittlung auf Richtigkeit zu überprüfen.

(2) Der Auftragnehmer ist nicht verpflichtet, die vom Auftraggeber bereitgestellten Inhalte auf inhaltliche Richtigkeit oder rechtliche Zulässigkeit zu prüfen.

(3) Der Auftraggeber stellt sicher, dass keine Rechte Dritter (insbesondere Urheber-, Marken-, Namens- oder Persönlichkeitsrechte) verletzt werden. Der Auftraggeber stellt den Auftragnehmer von sämtlichen Ansprüchen Dritter frei, die aufgrund einer Rechtsverletzung durch vom Auftraggeber gelieferte Inhalte, Daten oder Materialien geltend gemacht werden. Dies umfasst auch die Kosten der Rechtsverteidigung.


§ 8 Gewährleistung

(1) Es gelten die gesetzlichen Gewährleistungsrechte.

(2) Die Gewährleistungsfrist beträgt zwei Jahre ab Lieferung.

(3) Technisch bedingte geringfügige Abweichungen stellen keinen Mangel dar, sofern sie handelsüblich und für den Auftraggeber zumutbar sind.

(4) Mehr- oder Minderlieferungen bis zu 10 % der bestellten Menge sind branchenüblich und technisch bedingt und stellen keinen Mangel dar, sofern dies für den Auftraggeber zumutbar ist. Die Abrechnung erfolgt nach tatsächlich gelieferter Menge.


§ 9 Haftung

(1) Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.

(2) Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt für Schäden, die auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen.

(3) Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Auftragnehmer nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten und beschränkt auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden.

(4) Die gesetzlichen Vorschriften des Produkthaftungsgesetzes bleiben unberührt.


§ 10 Eigentumsvorbehalt

Die Ware bleibt bis zur vollständigen Zahlung Eigentum des Auftragnehmers.


§ 11 Urheberrechte und Nutzungsrechte

(1) Alle vom Auftragnehmer erstellten Werke, Entwürfe und Layouts unterliegen dem Urheberrecht und verbleiben beim Auftragnehmer.

(2) Nutzungsrechte gehen nur nach vollständiger Zahlung und nur in dem vertraglich vereinbarten Umfang auf den Auftraggeber über. Liegt keine ausdrückliche schriftliche Vereinbarung vor, erhält der Auftraggeber einfache Nutzungsrechte für den vereinbarten Verwendungszweck.

(3) Die Einräumung ausschließlicher Nutzungsrechte bedarf einer gesonderten schriftlichen Vereinbarung.

(4) Rohdaten, Druckdaten und Arbeitsdateien verbleiben beim Auftragnehmer und werden nur gegen gesonderte Vergütung an den Auftraggeber herausgegeben, sofern dies ausdrücklich vereinbart wurde.

(5) Der Auftragnehmer ist berechtigt, die erstellten Arbeiten zu Referenzzwecken zu verwenden, sofern der Auftraggeber dem nicht ausdrücklich widerspricht.


§ 12 Datenschutz

Personenbezogene Daten werden ausschließlich im Rahmen der gesetzlichen Datenschutzvorschriften verarbeitet. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.


§ 13 Streitbeilegung

Der Auftragnehmer ist nicht verpflichtet und nicht bereit, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.


§ 14 Schlussbestimmungen

(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.

(2) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen davon unberührt. An die Stelle der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung tritt eine wirksame Regelung, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.


Stand: 12. Februar 2026

AGB für Unternehmer

ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN DER WIRBELPRINT GMBH FÜR UNTERNEHMER


§ 1 Geltungsbereich

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Geschäftsbeziehungen zwischen der Wirbelprint GmbH, Naumannstraße 17, 10829 Berlin (nachfolgend „Auftragnehmer") und ihren Kunden (nachfolgend „Auftraggeber"), sofern der Auftraggeber Unternehmer im Sinne des § 14 BGB ist.

(2) Unternehmer ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss eines Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt.

(3) Entgegenstehende oder abweichende AGB des Auftraggebers werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, ihrer Geltung wurde ausdrücklich in Textform zugestimmt.

(4) Individuelle Vereinbarungen haben Vorrang vor diesen AGB.


§ 2 Vertragsschluss

(1) Angebote des Auftragnehmers sind freibleibend und unverbindlich.

(2) Der Vertrag kommt zustande durch schriftliche Auftragsbestätigung oder durch Ausführung des Auftrags.

(3) Der Auftragnehmer ist berechtigt, Angebote bis zur schriftlichen Auftragserteilung anzunehmen.


§ 3 Preise und Zahlung

(1) Alle Preise verstehen sich in Euro zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer.

(2) Rechnungen sind sofort ohne Abzug zur Zahlung fällig. Auf Nachfrage kann eine Zahlungsfrist von 14 Tagen netto eingeräumt werden.

(3) Zulässige Zahlungsarten sind:

  • Barzahlung
  • Banküberweisung
  • PayPal (anfallende Gebühren trägt der Auftraggeber)

(4) Bei Zahlungsverzug ist der Auftragnehmer berechtigt, Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe (§ 288 BGB) zu verlangen.

(5) Der Auftragnehmer ist berechtigt, bei Erstkunden und Großaufträgen Vorauszahlung zu verlangen.


§ 4 Lieferung

(1) Die Lieferung erfolgt ausschließlich innerhalb Deutschlands.

(2) Liefertermine sind nur verbindlich, wenn sie ausdrücklich als verbindlich bestätigt wurden.

(3) Teillieferungen sind zulässig, soweit diese dem Auftraggeber zumutbar sind.

(4) Die Versandkosten werden dem Auftraggeber in Rechnung gestellt, sofern nichts anderes vereinbart wurde.

(5) Die Gefahr geht mit Übergabe der Ware an den Versanddienstleister auf den Auftraggeber über. Bei Selbstabholung geht die Gefahr mit Übergabe der Ware über.

(6) Lieferverzögerungen aufgrund höherer Gewalt, Betriebsstörungen, Arbeitskampfmaßnahmen, behördlicher Maßnahmen oder sonstiger vom Auftragnehmer nicht zu vertretender Umstände berechtigen den Auftragnehmer zur entsprechenden Verlängerung der Lieferfrist. Der Auftragnehmer wird den Auftraggeber über solche Verzögerungen unverzüglich informieren.


§ 5 Mitwirkungspflichten des Auftraggebers

(1) Der Auftraggeber ist verpflichtet, übermittelte Daten vor Übergabe auf Richtigkeit zu prüfen.

(2) Der Auftragnehmer ist nicht verpflichtet, die übermittelten Inhalte auf rechtliche oder inhaltliche Zulässigkeit zu prüfen.

(3) Der Auftraggeber stellt sicher, dass keine Rechte Dritter (insbesondere Urheber-, Marken-, Namens- oder Persönlichkeitsrechte) verletzt werden. Der Auftraggeber stellt den Auftragnehmer von sämtlichen Ansprüchen Dritter frei, die aufgrund einer Rechtsverletzung durch vom Auftraggeber gelieferte Inhalte, Daten oder Materialien geltend gemacht werden. Dies umfasst auch die Kosten der Rechtsverteidigung.


§ 6 Gewährleistung

(1) Die Gewährleistungsfrist beträgt ein Jahr ab Lieferung.

(2) Der Auftragnehmer ist zur Nacherfüllung berechtigt.

(3) Geringfügige, technisch bedingte Abweichungen stellen keinen Mangel dar.

(4) Mehr- oder Minderlieferungen bis zu 10 % sind branchenüblich und zulässig.

(5) Der Auftraggeber ist verpflichtet, die Ware unverzüglich nach Erhalt zu untersuchen und offensichtliche Mängel innerhalb von 7 Tagen nach Erhalt der Ware schriftlich zu rügen. Versteckte Mängel sind unverzüglich nach Entdeckung, spätestens jedoch innerhalb der Gewährleistungsfrist, schriftlich zu rügen. Bei nicht rechtzeitiger Mängelrüge gilt die Ware als genehmigt.


§ 7 Haftung

(1) Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit.

(2) Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Auftragnehmer nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) und beschränkt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden. Die Haftung ist in diesem Fall der Höhe nach begrenzt auf den Auftragswert, maximal jedoch auf 10.000 Euro pro Schadensfall.

(3) Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz sowie bei Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit bleibt unberührt.


§ 8 Eigentumsvorbehalt

(1) Die gelieferte Ware bleibt bis zur vollständigen Zahlung Eigentum des Auftragnehmers.

(2) Der Auftragnehmer ist berechtigt, bei Zahlungsverzug die Ware zurückzufordern.


§ 9 Urheberrechte und Nutzungsrechte

(1) Alle vom Auftragnehmer erstellten Werke, Entwürfe und Layouts unterliegen dem Urheberrecht und verbleiben beim Auftragnehmer.

(2) Nutzungsrechte gehen nur nach vollständiger Zahlung und nur in dem vertraglich vereinbarten Umfang auf den Auftraggeber über. Liegt keine ausdrückliche schriftliche Vereinbarung vor, erhält der Auftraggeber lediglich einfache Nutzungsrechte für den vereinbarten Verwendungszweck.

(3) Die Einräumung ausschließlicher Nutzungsrechte bedarf einer gesonderten schriftlichen Vereinbarung.

(4) Rohdaten, Druckdaten und Arbeitsdateien verbleiben beim Auftragnehmer und werden nur gegen gesonderte Vergütung an den Auftraggeber herausgegeben, sofern dies ausdrücklich vereinbart wurde.

(5) Der Auftragnehmer ist berechtigt, die erstellten Arbeiten zu Referenzzwecken zu verwenden, sofern der Auftraggeber dem nicht ausdrücklich widerspricht.


§ 10 Geheimhaltung

Beide Parteien verpflichten sich zur vertraulichen Behandlung der im Rahmen des Vertrags erhaltenen Informationen.


§ 11 Datenschutz

Personenbezogene Daten werden ausschließlich im Rahmen der gesetzlichen Datenschutzvorschriften verarbeitet.


§ 12 Aufrechnung und Zurückbehaltungsrecht

Aufrechnung ist nur mit unbestrittenen, anerkannten oder rechtskräftig festgestellten Forderungen zulässig. Ein Zurückbehaltungsrecht kann nur wegen Gegenansprüchen aus demselben Vertragsverhältnis geltend gemacht werden.


§ 13 Gerichtsstand und Erfüllungsort

(1) Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag ist Berlin, sofern der Auftraggeber Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist.

(2) Erfüllungsort ist der Sitz des Auftragnehmers in Berlin.


§ 14 Schlussbestimmungen

(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

(2) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen davon unberührt. An die Stelle der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung tritt eine wirksame Regelung, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.


Stand: 12. Februar 2026